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28.11.2011

Wiener Frauenpreis

(Bronzestatue © Verena Kranebitter)

Frauen in der Musik sichtbar machen - das ist das Anliegen von femous.
Beim Wiener Frauenpreis, der von der Stadt Wien durch Stadträtin Sandra Frauenberger an herausragende Frauen verliehen wird, gestaltet femous den musikalischen Rahmen.
Und wir haben uns wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen:
Aus unserem interkulturellen Musikerinnenpool mit Sitz in Wien - femous orchestra - haben wir eine spezielle Formation zusammen gestellt, besondere Künstlerinnen eingeladen, sich im Rathaus zu präsentieren:

Katika: Die in Wien lebende italienische Sängerin und Songschreiberin verzaubert mit melancholischer Gelassenheit und Leichtigkeit. Ihre Songs, in europäischer Nu-Bossa Manier, sind "entspannt, warm, wunderschön & endlos" (Kurier) Im Juni 2011 veröffentlichte sie ihr Debütalbum "Ricaricare".

Melinda Stoika: Sie ist in Ungarn geboren, hatte dort ihre Ballett- und Musikausbildung und eine Karriere an der ungarischen Oper eingeschlagen. Die Sängerin lebt seit 1987 in Wien und beeindruckt mit Roma- beinflusstem Jazz in unterschiedlichsten Formationen, u.a. mit !DelaDap & Harri Stoika.


Margarethe Deppe: Cellistin der Extraklasse, was sie auch mit ihrem international tourenden Women-only Ensemble ExtraCello immer wieder unter Beweis stellt. Die gebürtige Traunsteinerin bewegt sich zwischen Klassik, Jazz und Neuer Musik.


Flavia Torga: Sie stammt aus Rio de Janeiro und spielt alle Stücke… auf ihren Percussions. Die junge Künstlerin brilliert mit Groove & Feingefühl.


The Female Jazz Art Duo - Pianistin Barbara Rektenwald und Tenor-Saxophonistin Swantje Lampert - " Zwei starke Persönlichkeiten, die mit unglaublicher Leichtigkeit zu musizieren wissen" (Concerto) - sind instrumentale Protagonistinnen des Abends. Sie präsentieren u.a. auch Stücke ihrer hochgelobten Début-CD "Moods".


Célia Mara: Die international erfolgreiche Austro-Brasilianische Künstlerin hat ihr Herz (und Können) dem femous orchestra zur Verfügung gestellt. Sie agiert (hintergründig) als künstlerische Leiterin und vereint mit großem Einsatz die unterschiedlichen Künstlerinnen auf der Bühne… um einige musikalische Gustostückchen aus ihrem Repertoire ergänzt. Dass sie nicht nur eine herausragende Sängerin, sondern auch eine großartige Gitarristin und kreative Percussionistin ist, stellt sie in den femous Formationen gerne unter Beweis.


Silvia Jura produziert in bereits gewohnter Manier femouse künstlerische Konzepte, lässt die Fäden gemeinsam mit Célia Mara zusammen laufen…

12.10.2011

live in Cannes



Femous Delphins -
surfing on soundtracks

live at
Cannes Corporate Media & TV Awards

Le Palm beach, cannes // 13.10.2011

featuring:

Célia Mara (Brazil/Austria), Sweet Susie (Austria),

The Snow Owl (Columbia/USA), Courtney Jones (Trinidad-Tobago )


“Surfing on soundtracks” is a specially designed Gala Music Program, exploring the world of Movie, TV and Commercial Soundtracks, presenting creative compositions by the artists.

Brazilian award winning singer-songwriter Célia Mara developed together with femous director Silvia Jura a surprising show, where the borders between commercials, “hits of the century” and Brazilian Bastardsound are dissolved… Specially featured are Célia Mara’s long term partners The Snow Owl – actually one of the world best bass-Players, Courtney Jones – internationally touring Calypso percussion master and Sweet Susie, the lady on the desks…

Femous delphins is a project by femous: 360° women in music to promote the wide range of female creativity and present female artists and producers on an international scale.

a femous production by Silvia Jura & Célia Mara


The artists

Célia Mara: Brazil / Austria: She might be small, but extremly powerful! The singer with the great voice impresses with an international career; she has been performing on important festivals and venues between New York and Moscow, London and Sofia, she played for Roman Polansky as well as for Austria’s president in the Viennese Opera, she has been on top of the European World Music Charts, has been decorated with the Brazilian Export Award and got the Austrian Citizenship by Honor. Enjoy her creativity! Célia Mara is singer, songwriter, composer and producer - and, by the way, femous co-founder.

www.celiamara.net

Sweet Susie: Austria: This lady got the groove: she is an Austrian DJ-Icon, co founded one of the most important clubs in the electronic world – the Viennese Dub-Club, remixed Mozart and international Jazz artists… Sweet Susie is not only a great electronic musician, but also curator and – femous director.

http://www.sweetsusie.net/

The Snow Owl - Juan Garcia Herreros (Columbia/USA): He’s probably one of the world’s best young Jazz Bass Players, he’s actual solo album is released by the prestigious label Blue Note in New York… In Cannes, he’s Célia Mara’s partner on stage and will present also some of his solo program. You’ll love it!

http://www.the-snow-owl.com

Courtney Jones (Trinidad-Tobago) – The Master of Steelpan, Calypso and Reggae… On stage, he’s like a magician, involving his public in surprising and groovy worlds. His long and impressing international career prooves that he is an amazing percussion player and drummer, giving good energy to all audiences…

http://www.courtney-jones.com

Silvia Jura (Austria) – Mastermind and conceptionist, she is taking care of the whole production. Silvia is director of femous, inventor of the femous orchestra and Célia Mara's partner in all productions.
http://www.silvias.net





08.08.2011

FEMOUS ORIGINS @ ARS ELECTRONICA

DONNERSTAG 1.9.2011, 21:00 – 21:40, LINZ,
ARS ELECTRONICA CENTER, BÜHNE AM FREIDECK


Auf der Suche nach dem Ursprung …
Musikalische Wurzeln aufgreifen, verändern und sie in unterschiedlichen Kontexten neu bewerten: die femous orchestra Artists Célia Mara, Sweet Susie und Electric Indigo laden sich Stella Chiweshe aus Zimbabwe zur gemeinsamen Spurensuche, erproben ihr Zusammenspiel in unterschiedlichsten Ritualen, thematisieren verschiedene Zugänge zu Trance und Extase…
Der (post)/koloniale Raubbau an Afrika und Südamerika ist auch in der Musik Thema. Die unreflektierte Übernahme musikalischer „origins“ in die westliche Kultur stärkt oft bestehende, eurozentristisch-rassistische kulturelle Hierarchien. Doch Stella Chiweshe, Célia Mara, Sweet Susie und Electric Indigo durchbrechen, in einem Prozess der künstlerischen Verbindung, gemeinsam die Vorgaben der westlichen Hegemonialkultur. In einem Akt kollektiver kultureller Aneignung werden „Ursounds“ transformiert, bearbeitet und adaptiert, losgelöst von ihrer Ethnizät. Zusammen konstruieren und dekonstruieren die vier gleichberechtigten Musikerinnen Rhythmen und Töne, setzen Akzente eines globalen, kulturellen Widerstands.

Afrikanische und amero-indianische Kulturen werden oft als Inspiration für westlich hegemoniale Kultursysteme genützt. Die Suche nach dem Ursprung führt femous in eine kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart: die brutale Zerstörung unserer Lebenswelten findet sich im Raubbau der Kulturen wieder...
Die Shona im südlichen Afrika nützen seit mehr als 1000 Jahren die Mbira, ein „Daumenklavier“, zur Kommunikation mit ihren AhnInnen. Der Zugang zu den Gottheiten war jedoch nur den Männern vorbehalten. Stella Chiweshe durchbricht diese maskulinen Macht- und Musiktraditionen und überführt so die Geschichte ihrer Kultur in weibliche Hände.
Célia Mara bringt uns zu den Diaguitas, einer vom Genozid ausgelöschten, präkolumbianischen Hochkultur Südamerikas. Ein Stück verholzter Kaktus, „der Regenmacher“ (palo de lluvia) und ihre Stimme sind Wegweiser durch den kulturellen Widerstand eines ganzen Volkes, zum Ursprung aller Gottheiten, zu Pachamama, der Erdmutter. 

Femous Origins
Featuring: Stella Chiweshe (Zimbabwe), Célia Mara (Brasil), Sweet Susie (Austria), Electric Indigo (Austria)

Eine Eigenproduktion von femous: platform for famous female culture
Idee: Silvia Jura – Célia Mara – Sweet Susie

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