03.12.2011

Besser kann das femous Jahr nicht ausklingen…


Zum Höhepunkt des X-Mas-Rush setzen wir eine Insel mit very femous music in das Spittelberger Treiben:

am 17.12., dem langen Einkaufssamstag
und, noch vielinteressanter, dem Beginn der Saturnalien, laden wir zum Femous X-Mas Punsch & CD Bazar.

Musik von Frauen aus unterschiedlichsten Genres, viele female Artists zum kennenlernen & plaudern bei Punsch, Glühwein und Quentão (heißer, gewürzter brasilianischer Zuckerrohrschnapps) – aber das ist noch lange nicht alles!
Wir haben soeben großartige Unterstützung zugesagt bekommen:
Raja Schwahn-Reichmann, barock-bacchantische Künstlerin, gestaltet das Szenario im Innenhof des MICA --- üppig, lustvoll, weiblich…
(Mit)Begründerin des Josefinischen Erlustigungskomitee zum Schutz des Augartenspitzes, ist Raja Schwahn-Reichmann engagierte Kämpferin gegen archaische Genderprivilegien.
Mulier taceat in ecclesia.“ – die Frau schweige in der Gemeinde –
Kastraten und Knaben sollten Hof & Volk erlustigen, den Frauen sei das Singen verboten!
Horcht, horcht! Entstammen nicht die Wiener Sängerknaben diesem Grundgedanken?
Nicht zu vegessen das großartige Filmprojekt "Auf den Barockaden" - das von der Poesie des Widerstandes handelt & wofür sie noch ganz viele Helferleins brauchen können!
Ob Augartenspitz oder Musiksubventionen… Traditionen, die Frauen ausschließen, fallen nicht in die Kategorie schützenswerte kulturelle Vielfalt…

Deswegen hat femous einen (nicht frommen) Weihnachtswunsch:
Sängerkinder statt Sängerknaben… oder
Subventionen und Spielstätten in gleichem Ausmaß für Frauen- und Mädchenformationen!

01.12.2011

femous X-mas Music Punsch

 femous X-mas Music Punsch & CD Bazar Machen wir Weihnachten femous!




Am letzten Einkaufssamstag wollen wir Musik von Frauen nochmal besonders ins Zentrum rücken und dem Kaufrausch auch was Positives abgewinnen!

Deswegen gibts am

17.12.2011 von 16:00 bis 20:00
in Wien 7,
Stiftgasse 29 im Hof (MICA / neben Spittelberg)


den femous X-mas Music Punsch mit CD Bazar.

Neben heißen Getränken und cooler Stimmung gibt es für femous Artist die Möglichkeit, CD's/ DVD'S/ T-Shirts ecc… selbst zu verkaufen! (kostenlose Teilnahme)
Wir bieten auch einen betreuten CD Tisch an - Kostenbeitrag 10€  pro Artist.

Auf jeden Fall ersuchen wir um Anmeldung  bei femousin[at]gmail.com!

28.11.2011

Wiener Frauenpreis

(Bronzestatue © Verena Kranebitter)

Frauen in der Musik sichtbar machen - das ist das Anliegen von femous.
Beim Wiener Frauenpreis, der von der Stadt Wien durch Stadträtin Sandra Frauenberger an herausragende Frauen verliehen wird, gestaltet femous den musikalischen Rahmen.
Und wir haben uns wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen:
Aus unserem interkulturellen Musikerinnenpool mit Sitz in Wien - femous orchestra - haben wir eine spezielle Formation zusammen gestellt, besondere Künstlerinnen eingeladen, sich im Rathaus zu präsentieren:

Katika: Die in Wien lebende italienische Sängerin und Songschreiberin verzaubert mit melancholischer Gelassenheit und Leichtigkeit. Ihre Songs, in europäischer Nu-Bossa Manier, sind "entspannt, warm, wunderschön & endlos" (Kurier) Im Juni 2011 veröffentlichte sie ihr Debütalbum "Ricaricare".

Melinda Stoika: Sie ist in Ungarn geboren, hatte dort ihre Ballett- und Musikausbildung und eine Karriere an der ungarischen Oper eingeschlagen. Die Sängerin lebt seit 1987 in Wien und beeindruckt mit Roma- beinflusstem Jazz in unterschiedlichsten Formationen, u.a. mit !DelaDap & Harri Stoika.


Margarethe Deppe: Cellistin der Extraklasse, was sie auch mit ihrem international tourenden Women-only Ensemble ExtraCello immer wieder unter Beweis stellt. Die gebürtige Traunsteinerin bewegt sich zwischen Klassik, Jazz und Neuer Musik.


Flavia Torga: Sie stammt aus Rio de Janeiro und spielt alle Stücke… auf ihren Percussions. Die junge Künstlerin brilliert mit Groove & Feingefühl.


The Female Jazz Art Duo - Pianistin Barbara Rektenwald und Tenor-Saxophonistin Swantje Lampert - " Zwei starke Persönlichkeiten, die mit unglaublicher Leichtigkeit zu musizieren wissen" (Concerto) - sind instrumentale Protagonistinnen des Abends. Sie präsentieren u.a. auch Stücke ihrer hochgelobten Début-CD "Moods".


Célia Mara: Die international erfolgreiche Austro-Brasilianische Künstlerin hat ihr Herz (und Können) dem femous orchestra zur Verfügung gestellt. Sie agiert (hintergründig) als künstlerische Leiterin und vereint mit großem Einsatz die unterschiedlichen Künstlerinnen auf der Bühne… um einige musikalische Gustostückchen aus ihrem Repertoire ergänzt. Dass sie nicht nur eine herausragende Sängerin, sondern auch eine großartige Gitarristin und kreative Percussionistin ist, stellt sie in den femous Formationen gerne unter Beweis.


Silvia Jura produziert in bereits gewohnter Manier femouse künstlerische Konzepte, lässt die Fäden gemeinsam mit Célia Mara zusammen laufen…

14.11.2011

Femous: review – forward – play!



Nach mehr als 100 Veranstaltungen zwischen März und September 2011 ziehen wir eine femouse Bilanz: 200 Tage Music made by women, außergewöhnliche Veranstaltungen, künstlerische und inhaltliche Kooperationen, Workshops, Vorträge und sogar ein femous award!
Das alles und viel mehr findet sich auf unserer neuen Webseite, die wir natürlich auch gemeinsam mit unseren Partnerinnen von freie Digitale präsentieren werden.

Wie wir uns 2012 vorstellen und was konkret unsere nächsten Projekte sind, steht natürlich genauso am Programm wie aktives Netzwerken aller Beteiligten. Eine Super Gelegenheit, mehr über das femous orchestra in seiner Vielfalt und seiner Philosophie zu erfahren,  unsere KooperationspartnerInnen beim Gespräch kennen zu lernen und mit uns über Frauen, Musik, Politik und mögliche gemeinsame Projekte zu diskutieren. Dass dabei das Video von „a femous centenary night“ by Maria Otter,  femous Visuals  und auch erlesene Weine nicht fehlen werden, ist femous fact.

Wir freuen uns auf einen Netzwerkabend!!!

Silvia Jura, Susi Rogenhofer, Célia Mara
femous directors board

Sira Zoé Schmid, Margit Niederhuber, Sonja Baltre
femous team & experts

Wir danken unseren FördergeberInnen, ohne die dieses femous Jahr nicht möglich gewesen wäre: BMVIT / BKA Frauen / ADA/ MA7 / Stadtimpulse / MA57 / KULTURSERVICE / Basis Kultur Wien/ Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

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www.femous.at
www.femous.org
facebook.com/femous.at
youtube.com/femous
myspace.com/femous
twitter.com/femous

12.10.2011

live in Cannes



Femous Delphins -
surfing on soundtracks

live at
Cannes Corporate Media & TV Awards

Le Palm beach, cannes // 13.10.2011

featuring:

Célia Mara (Brazil/Austria), Sweet Susie (Austria),

The Snow Owl (Columbia/USA), Courtney Jones (Trinidad-Tobago )


“Surfing on soundtracks” is a specially designed Gala Music Program, exploring the world of Movie, TV and Commercial Soundtracks, presenting creative compositions by the artists.

Brazilian award winning singer-songwriter Célia Mara developed together with femous director Silvia Jura a surprising show, where the borders between commercials, “hits of the century” and Brazilian Bastardsound are dissolved… Specially featured are Célia Mara’s long term partners The Snow Owl – actually one of the world best bass-Players, Courtney Jones – internationally touring Calypso percussion master and Sweet Susie, the lady on the desks…

Femous delphins is a project by femous: 360° women in music to promote the wide range of female creativity and present female artists and producers on an international scale.

a femous production by Silvia Jura & Célia Mara


The artists

Célia Mara: Brazil / Austria: She might be small, but extremly powerful! The singer with the great voice impresses with an international career; she has been performing on important festivals and venues between New York and Moscow, London and Sofia, she played for Roman Polansky as well as for Austria’s president in the Viennese Opera, she has been on top of the European World Music Charts, has been decorated with the Brazilian Export Award and got the Austrian Citizenship by Honor. Enjoy her creativity! Célia Mara is singer, songwriter, composer and producer - and, by the way, femous co-founder.

www.celiamara.net

Sweet Susie: Austria: This lady got the groove: she is an Austrian DJ-Icon, co founded one of the most important clubs in the electronic world – the Viennese Dub-Club, remixed Mozart and international Jazz artists… Sweet Susie is not only a great electronic musician, but also curator and – femous director.

http://www.sweetsusie.net/

The Snow Owl - Juan Garcia Herreros (Columbia/USA): He’s probably one of the world’s best young Jazz Bass Players, he’s actual solo album is released by the prestigious label Blue Note in New York… In Cannes, he’s Célia Mara’s partner on stage and will present also some of his solo program. You’ll love it!

http://www.the-snow-owl.com

Courtney Jones (Trinidad-Tobago) – The Master of Steelpan, Calypso and Reggae… On stage, he’s like a magician, involving his public in surprising and groovy worlds. His long and impressing international career prooves that he is an amazing percussion player and drummer, giving good energy to all audiences…

http://www.courtney-jones.com

Silvia Jura (Austria) – Mastermind and conceptionist, she is taking care of the whole production. Silvia is director of femous, inventor of the femous orchestra and Célia Mara's partner in all productions.
http://www.silvias.net





26.09.2011

viva johanna dohnal!


Am 27.9.2011 ist es soweit - Wien widmet der großen Frauenpolitikerin Johanna einen Gemeindebau!
Der Johanna Dohnal Hof ist im 14 Bezirk, Jenullgasse 18-2.
Und wir vom femous orchestra sind dabei!

femous orchestra' selection:

Einige Frauen aus dem Kollektiv präsentieren um 13:00 - zu Ehren von Johanna - folgende Songs, ganz akustisch:

"Die alte Engelmacherin" - Ein Wienerlied vom Helmut Qualtinger
und
Die Frauen der Commune - Ein Kampflied, von den Schmetterlingen aufgegriffen…

Die Songauswahl wurde von Silvia Jura & Célia Mara getroffen, an den Akustik -Arrangements haben Célia Mara und Anja Lazic gearbeitet, singen werden die internationalen Wienerinnen Anja Lazic, Célia Mara, Maia Sastroposhvili und Matilda Leko, begleitet von Lisa Puhr (Posaune) und Célia Mara (Guitarre).
Wir freuen uns!!!!!

21.09.2011

femous has a NEW WEBSITE!!!!!

visit us @ femous.at and find out more about great female artists, 100 femous events in Austria, festival cooperations and a lot about femous culture!
Thanks to our partners @ freie digitale & public funding through BMVIT, we can offer femous content for free! 





We’re still in beta… some stuff has to be improved… we’d love your feedback!

08.08.2011

FEMOUS ORIGINS @ ARS ELECTRONICA

DONNERSTAG 1.9.2011, 21:00 – 21:40, LINZ,
ARS ELECTRONICA CENTER, BÜHNE AM FREIDECK


Auf der Suche nach dem Ursprung …
Musikalische Wurzeln aufgreifen, verändern und sie in unterschiedlichen Kontexten neu bewerten: die femous orchestra Artists Célia Mara, Sweet Susie und Electric Indigo laden sich Stella Chiweshe aus Zimbabwe zur gemeinsamen Spurensuche, erproben ihr Zusammenspiel in unterschiedlichsten Ritualen, thematisieren verschiedene Zugänge zu Trance und Extase…
Der (post)/koloniale Raubbau an Afrika und Südamerika ist auch in der Musik Thema. Die unreflektierte Übernahme musikalischer „origins“ in die westliche Kultur stärkt oft bestehende, eurozentristisch-rassistische kulturelle Hierarchien. Doch Stella Chiweshe, Célia Mara, Sweet Susie und Electric Indigo durchbrechen, in einem Prozess der künstlerischen Verbindung, gemeinsam die Vorgaben der westlichen Hegemonialkultur. In einem Akt kollektiver kultureller Aneignung werden „Ursounds“ transformiert, bearbeitet und adaptiert, losgelöst von ihrer Ethnizät. Zusammen konstruieren und dekonstruieren die vier gleichberechtigten Musikerinnen Rhythmen und Töne, setzen Akzente eines globalen, kulturellen Widerstands.

Afrikanische und amero-indianische Kulturen werden oft als Inspiration für westlich hegemoniale Kultursysteme genützt. Die Suche nach dem Ursprung führt femous in eine kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart: die brutale Zerstörung unserer Lebenswelten findet sich im Raubbau der Kulturen wieder...
Die Shona im südlichen Afrika nützen seit mehr als 1000 Jahren die Mbira, ein „Daumenklavier“, zur Kommunikation mit ihren AhnInnen. Der Zugang zu den Gottheiten war jedoch nur den Männern vorbehalten. Stella Chiweshe durchbricht diese maskulinen Macht- und Musiktraditionen und überführt so die Geschichte ihrer Kultur in weibliche Hände.
Célia Mara bringt uns zu den Diaguitas, einer vom Genozid ausgelöschten, präkolumbianischen Hochkultur Südamerikas. Ein Stück verholzter Kaktus, „der Regenmacher“ (palo de lluvia) und ihre Stimme sind Wegweiser durch den kulturellen Widerstand eines ganzen Volkes, zum Ursprung aller Gottheiten, zu Pachamama, der Erdmutter. 

Femous Origins
Featuring: Stella Chiweshe (Zimbabwe), Célia Mara (Brasil), Sweet Susie (Austria), Electric Indigo (Austria)

Eine Eigenproduktion von femous: platform for famous female culture
Idee: Silvia Jura – Célia Mara – Sweet Susie

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29.06.2011

Der femous JULI kann beginnen!!!

femous artists all over Austria ...

Der Juli hat viel zu bieten - femous Events in ganz Österreich!!!


Beginnend mit Véro La Reine am Sunnwend Sunnseitn Fest, dem Power Frauen Festival mit Lesungen von Erika Pluhar und Konzerten der großartigen Marla Glen & Meena Cryle im Grottenhof Naturparkzentrum, sind Anfang Juli auch in Wien femous times angesagt: das Jazz Fest Wien bringt die
brasilianische Electro-Lady  Da Cruz (holt euch noch schnell free-Tickets bei uns), die Legende Omara Portuondo, Bettye LaVette, die entzückende Soe Tolloy, die uns schon bei der femous centenary night mit ihren fragilen Songs beglückt hat.

Der Wermuthstropfen ist die Ausgrenzung von weiblichen Artists durch das Porgy & Bess, das zwei geplante femous nights im Rahmen des Jazzfest wegen Frauenmehrheit on stage gecancelled hat!


Dem haben wir natürlich einiges entgegen zu halten:
One-Bandstand
- Summer School
workshop for women series, geleitet von Ihu Anyanwu a.k.a. G.rizo, ist eindeutiges technical Empowerment von Frauen. Unbedingt teilnehmen!




Am 9.7.11 nimmt uns dann das 11.Kasumama Afrika Festival auf eine Reise nach Ghana, mit der unvergleichlichen Princess Elivava, wo wir  auch öffentlich diskutieren, wie es um
"female & famous in worldmusic" steht: eine unterhaltsame Publikumsdiskussion mit den femous Power-Ladiezz Silvia Jura & Grace Latigo feat. Princess Elivava.

Weiter geht es dann mit dem Wellenklänge Festival, dem Festival für zeitgenössische Kunst auf der Seebühne am Lunzersee! Suzie Heger, die Kuratorin, ist eine der wenigen Österreichischen Festivalproduzentinnen! Danke für ihre Ausdauer, Mut, Engagement so ein
erfrischend, stürmisch, mitreißendes Festival zu produzieren! U.a. mit feinstem französischen, polnischen Jazz von Aldona, einem Theaterabend mit Chris Pichler oder einem Debüt-Konzert der wunderbaren Jazz Newcomerin Julia Siedl.

femous unterstützt diese großartigen Events - und wir freuen, dafür Karten zur Verlosung zu haben! Schnell melden - und schon seid ihr dabei! Informationen zu den Verlosungen findet ihr HIER!!!


Und natürlich freuen wir uns ganz besonders, dass das femous orchestra nach einem umwerfenden Juni bereits ein Live Video hat - freut euch mit uns!



Mehr Informationen zum femous Juli-Programm findet ihr HIER!!!

20.06.2011

femous juni hat kein ende!!! highlights to come!

Der Juni hat's in sich - femous is in the air.

WIR SIND WIEN - Festival der Bezirke läuft noch bis zum 23. Juni. Mit der großartigen Kubanerin Milagros Pineira, der Griotte Fatoumata Dembele aus Bukina Faso (mit Sigi Finkel African Vibes) oder der Brasilianischen Percussionistin Paula Caal (Maracatu) zeigt femous, wie vielfältig die weiblichen Musikkkulturen Wiens sind! Nicht zu versäumen sind Petra Ungers feministische Spaziergänge!

Gleich am 24 Juni geht es mit einem femous Highlight weiter: es ist uns gelungen, die einzigartige Amparo Sanchez, Gründerin von Amparanoia, aufs Wiener Donauinselfest zu bringen - Ö1 Zelt 21:30- Die Frau mit der sensationell rauen Stimme, den tiefsinnigen, politischen Texten, Mitbegründerin der Zona Bastarda in Barcelona, hat für ihren Kollegen & Freund Manu Chao einige Hits geschrieben -- und wird uns in Wien ihr neues Projekt Tucson Havanna vorstellen, das sie mit Calexico prdouziert hat!



Hier noch ein Link zu:
Amparanoia: la vida te da @ globalista livingroom





Und am 25. Juni verleihen wir das erste Mal den femous award am Donauinselfest! Großartige Gewinnerin, die die FM4/Planet.tt Bühne am Samstag um 17:00 rocken wird ist ESRAP!!!


Über den Geldpreis von 1.000.- €, gespendet von BDFA, freuen wir uns mit ihr! Wir gratulieren ihr hiermit nochmals und sind sicher, dass sie die wiener Musikszene auch in Zukunft bewegen wird!

Hier mehr infos zu EsRap bzw. zum femous award und den alnderen umwerfenden HipHop Ladiezzzz der Endausscheidung:Yasmo MC, MTS, Hottensia.

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09.06.2011

what a femous june!


femous artists all over Vienna ...
Am 1.Juni eröffnete das grandiose femous orchestra mit einer bombastischen Show - WIR SIND WIEN - das Festival der Bezirke!
Video gibt es bald online - Fotos schon einige, ein Bericht von Kerstin Kellermann ist soeben bei Moving Cultures erschienen…
Unser femous Juni Programm ist ganz dieser wundervollen Kooperation mit dem
"Wir sind Wien" - Festival der Bezirke - verschrieben!!! Von 23 femous-Konzerten bis zu den Feministischen Spaziergängen von Petra Unger ist das Festival simply "femous" :-)!!! Frauenpower ist hier nicht nur ein Lippenbekenntnis , sondern Tatsache... Wir danken Anita Zemlyak, Maria Malle und Team für die wunderbare Zusammenarbeit! Details weiter unten bzw.bei wirsindwien.com
Aber auch Mitteleuropas größter Open Air Event - das
Donauinselfest - wird einige femouse Facetten zeigen: Dank unserer Zusammenarbeit mit Ö1 wird die grandiose Amparo Sanchez, besser bekannt unter ihrem Ex-Bandnamen Amparanoia,am Freitag das Ö1-Zelt bespielen - am Programm Tucson-Havanna… Don't miss her!!!
Ganz besonders freuen wir uns natürlich auf den Auftritt der femous-award Gewinnerin ESRAP, die am Samstag um 17:00 die FM4/Planet.tt Bühne rocken wird! femous power all over the island!!!

Aber es gibt auch sad news: Eine mittlere Enttäuschung für uns war, dass femous nicht den Frauenpreis des BMUKK gewonnen hat… für die besten Frauenprojekte 2010/2011. Die noch größere Enttäuschung jedoch ist das Veto des Porgy & Bess gegen zwei femous nights im Rahmen des Jazzfest Wien - anscheinend gibt es im Porgy & Bess keinen Platz für femous artists! Das sollte sich ändern!!! Wir wollen mehr female artists im Progy & Bess sehen!!!



FEMOUS - JUNI-PROGRAMM 2011
Mehr Informationen findet ihr unter:
femous-events
www.wirsindwien.com/

www.facebook.com/femous.at

International Femous Orchestra: „Wir schmeißen alle diese Grenzen weg“

Von Kerstin Kellermann (Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Moving Cultures) 

Celia Mara sieht keine Barrieren für Transkulturalität in der Musik von Frauen aus verschiedenen Kontinenten. von Kerstin Kellermann
 
 
Vero La Reine quatscht fröhlich alle voll, die junge Schlagzeugerin, die sehr weit hinten auf der riesigen Bühne sitzt, legt mit einem Samba ab und es geht gleich fett los mit fünf lautstarken Bläserinnen. „In dem 21 Frauen Orchester spielt die Creme de la Creme der österreichischen Musikerinnen-Szene“, hatte der Moderator im Anzug eingeleitet. „Hören Sie das International Femous Orchestra!“ Vero steht schon ganz vorne und strahlt. Eine kräftige Frau im Silberkleid ruft in ein Megaphon: „Afrika!“ Das Femous Orchestra hat einen ganz eigenen Sound, vielstimmig wie ein richtiges, klassisches Orchester - aber ohne Dirigentin. Die Damen sind nur ein bissl eng auf der rechten Seite aufgestellt, eventuell sind die fünf Blasinstrumente links etwas laut. Echt fett, diese Einführung, es klingt ganz eindeutig nach transkulturellen Mischformen der Musikerinnen, die aus verschiedenen Kontinenten kommen. Die Wiener Bezirksfestwochen starteten mit einem Konzert auf dem Michaeler Platz und die ZuschauerInnen-Reihen reichen bis hinten zum Cafe Griensteindl. Dicke weiße Männerfiguren aus Stein beim Durchgang zur Hofburg, ein Opi futtert bedächtig seine Jause, zwei Kinder sitzen brav wie angepickt mit Luftballons in den Händen in der ersten Reihe. Die Damen amüsieren sich auf der Bühne. Sicher super Aussicht von da oben.

Zirkusstimmung und Dub Beat
„Das wollte ich schon immer mal machen!“, ruft Tania Saedi und legt los mit dem Mikro: „To rest my soul in peace…“ Der Wind weht, drei schwarze Frauen singen „the horizone…“, ist das Ska? Jazz?, „make yourself fly“ - diese Musik ist gänsehautverdächtig, „I move in harmony“. Der Opi mit grüner Kappe schleckt seine Finger ab und riskiert einen Blick auf die Bühne. Das Konzept mit den verschiedenen tollen Sängerinnen ist ausbaufähig. „Das war typischer Dub Beat halt“, sagt Tania nachher, auf dem Kopfsteinpflaster vor der Bühne sitzend, „USA Rhythmen, elektronische Musik!“ „Wir Musikerinnen sind es alle gewöhnt zu improvisieren“, erklärt Andrea Lasic in hellblauem Ballkleid. Celia Mara baut und gibt Basis mit ihrer Gitarre, hält sich zurück und unterstützt. „Ich gebe den Sängerinnen Platz sich zu zeigen, damit jede ihren Platz findet, sich zu realisieren“, sagt die brasilianische Profi-Musikerin später im Interview. „Zu Beginn wollten wir Arbeiterinnenlieder singen und Frauensongs covern und nicht selber komponieren. Doch es entwickelte sich anders: Jetzt werden Songs, die wir selber geschrieben haben, auf die Bühne gebracht!“ Zu Orchester-Beginn am 8. März stand z.B. der „March of the Women“ aus 1911 von Ethel Smyth, der offiziellen Freundin von Virginia Woolf, am Programm, als Input der Ethnologin Sylvia Jura, einer der Femous-Mitbegründerinnen. „Inzwischen wird der Platz für Improvisation aufgemacht“,  sagt Celia. „Jetzt ist das Femous Orchestra so weit, dass es eine Richtung gibt. Es gibt auch Sängerinnen, die wollen uns nur als Begleitmusik haben, die haben das Konzept noch nicht verstanden, dass du nicht der Star bist, die werden nicht bleiben.“ Ein Orchester ist immer mehr als die einzelnen Musikerinnen, auch wenn die großteils selbst Bandleaderinnen sind.

Militarismus-Persiflagen und Bikutsi-Rap
Eine Frau mit Akkordeon um den Hals macht einen Clown Koffer auf. Trötet mit einer kleinen Pfeife, spielt die Flöte mit einer Hand durch ein Nasenloch und mit der anderen Hand Ziehharmonika. Zirkusstimmung kommt auf! Celia Mara spielt leise mit. Die schrille Tröte am Schluß klingt grell in den Ohren nach. Au weh. Die Clownfrau marschiert in einer Militär-Persiflage mit Stock ein, eine andere mit Megaphon hinterher, tutz tutz kommt lauter Elektrosound von D-Jane Sweet Susi. Das Militär mit seinen Männlichkeits-Märschen und seiner Musik wird der Lächerlichkeit preisgegeben. Die männlichen Zuschauer halten sich an ihrem Bier fest.
Was ist das für eine Sprache? Voll unauffällig im Bühnennebel und voll flott steht EsRap plötzlich da, die junge Rapperin türkischer Herkunft in ihrer karierten Hose. Es geht los in verkürztem Englisch. Wann holt die Luft bitte! Die entfesselte EsRap mag die Bühne, mag die Stimmung gegenüber der Kirche, oberhalb der archäologischen Ausgrabungen am Michaelerplatz, es ist das erste Mal, dass ich sie fast melodiös singen höre. Das Publikum jubelt. Kein Gewitter weit und breit, obwohl es angesagt war. Und es geht schon wieder los mit der nächsten Nummer: Vero La Reine singt Bikutsi, die Frauenmusik aus Kamerun.  Yeah, yeah, yeah, irgendwie klingt sie heute auch nach Rap, nach afrikanischem Rap, mixture of styles, das muss EsRaps Einfluß sein – absolut tanzbar, aber nicht hier auf diesem weiten Platz, wo die ZuschauerInnen weit weg auf den Stuhlreihen sitzen. Trompetensolo, Celia shakt, brasilianisch is so funky!, ein schwarzer Kleiner filmt von unten her die Bühne mit seinem Handy, ob die Musikerinnen überhaupt drauf sind? Es gibt eindeutig mehr Leben auf der Bühne als bei den ZuhörerInnen, obwohl sich hie und da ein gewisses Lächeln auf die Lippen der Bürgerinnen stiehlt.

Sich ein Gefühl geben
„Zu dem Thema Transkulturalität in der Musik muss ich noch was sagen“, meint Celia Mara später, „Bei dem afrikanischen Lied haben wir alle sechs Achtel Rhythmus gespielt, wir sind ja alle sehr kompetente Profis. Ich habe zum ersten Mal afrikanische Gitarre gespielt (lacht), man hört das eh die ganze Zeit überall. Musik ist eine internationale Sprache, wenn die Musik gut ist, die Melodie gut, sehe ich keine Barrieren. Ich kann etwas Schönes, Trauriges singen (singt etwas vor), eine schöne Melodie egal in welcher Sprache. Ich konsumiere nur Musik, die mich emotional bewegt. Jacques Brel’s „Ne me quitte pas“ oder Janis Joplin stehen da auf der gleichen Stufe, beide haben so viel Kraft…, das ist ursprüngliche Musik, die sich ein Gefühl gibt. Ich mag keine Songs, die kein Gefühl zeigen und es gibt irrsinnig viele davon!“ (lacht). Plötzlich fängt die Gitarristin mitten in ihrem Wohnzimmer zu singen an, „unsympathisch und idyllisch ist das Ideal“, „flexibel, Sklaven für das Kapital“, höre ich, dann nur einzelne Wörter „Technokraten“, „homophob“, „ethnozentristisches Alarmsignal“, ich muss lächeln über die schwierige Wortfolge, „exotischer Sex im Internet“, „braune Suppe“… „Der Text von EsRap, den ich für sie schrieb, war leider schwer verständlich, wir haben den Song zu schnell gespielt“, kommentiert Celia ihre Darbietung. „Einmal habe ich mit Sylvia einen Song mit lauter lateinischen Wörtern geschrieben, keine Grammatik, nur Wörter. Diesmal habe ich sogar ein bißchen gejodelt für die Betonung des Österreichischen, aber das ist noch nicht so heraus gekommen. Wir schmeißen alle diese Grenzen weg, wir brechen mit allen diesen Regeln, die die Mackerhaften immer überall geben.“
Tutz Tutz machte EsRap Beatbox auf offener Bühne, „Bei mir? Bei dir!“, rief sie, dann wurde „Platz für Improvisation aufgemacht“, damit die junge Musikerin mit dem Publikum kommunizieren kann.

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Mehr Informationen zum femous orchestra findet ihr auf dem neuen blog:
http://femousorchestra.blogspot.com

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Hier findet ihr noch mehr Artikel über das "femous orchestra":
musicaustria.at/das-femous-orchestra-konzertiert-im-wiener-kosmostheater
musicaustria.at/musicaustria/donaufestival-2011-nodes-roots-and-shoots
donaufestival.at/femous-orchestra language=de
donaufestival.at/festival-en/femous-orchestra
kultureninbewegung.vidc.org/index.php?id=103

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30.05.2011

EsRaP - FEMOUS AWARD GEWINNERIN 2011

Die GEWINNERIN des ersten FEMOUS AWARD wurde gekürt:

EsRaP

Sie hat einen Auftritt auf der coolsten Bühne des Donauinselfests zu einer Spitzenzeit – nämlich Samstags, um 17:00 @ fm4/planet.tt Bühne - und, als Zeichen für mehr Mädchenpower in der Musikwelt, ein Preisgeld in Höhe von 1.000.- € gewonnen!!!

„Die Bunte Demokratie Für Alle (BDFA) stiftet für den femous Award 1.000.- EUR Preisgeld zur Förderung einer selbstbewussten transkulturellen Musikszene, in der Frauen und Migrant_innen auf der Basis ihres Talents die gleichen Chancen wie alle anderen Menschen bekommen. „ begründet Charles Ofoedu - Obmann BDFA, die Stiftung des Preisgeldes. Die BDFA ist seit 2000 für die politischen und sozialen Interessen von Migrant_innen in der Wiener Arbeiterkammer (AK-Wien) aktiv.

EsRaP wurde durch eine durch FM4, Planet Music und femous besetzte Jury ermittelt.



femous HipHop made in Vienna!

Die knapp Zwanzigjährige Ottakringerin, Österreicherin mit türkischen Eltern, ist sicherlich eine Ausnahmeerscheinung im österreichischen HipHop. Mit unglaublichem Selbstbewusstsein präsentiert sie sich schon auf großen Bühnen; sie interpretiert energisch ihre feinfühligen, türkisch-deutschen Texte zwischen Rap und Poesie, besingt ihren Alltag als Austro-Türkin und Neo-Wienerin, spricht über Liebe, Integration, Schule, Politik… Ihre erste Chance bekam sie im Jugendzentrum Back Bone, wo sie ihren ersten Track produzierte. Seitdem widmet sie sich intensiv der Musik und ist auch in der Jugendarbeit aktiv. Sie zeigt nicht nur ihren türkischen Kolleginnen, dass es möglich ist, die eigenen Wünsche zu realisieren! Ihr Traum – endlich Musik studieren und selbst produzieren!

@ daStandardat-Portrait-Wenn-Esra-rappt
@ www.myspace.com/esratekin
@ www.plingg.com
@ www.youtube.com

27.05.2011

femous award @ Donauinselfest 2011 fm4/planet.tt Bühne

25.6.2011 // 17:00

Female? Wanna be famous??? Ladies: Eure extra Chance!
Die Bühne gehört Dir. Rock the island - Talent Contest.


Es ist eine Premiere: Mädchen und junge Frauen werden explizit aufgefordert, ihre eigenen Projekte auf die fm4/planet.tt Bühne zu bringen! Durchbrecht die gläserne Decke, zeigt euch! Ein Auftritt auf der coolsten Bühne des Donauinselfests zu einer Spitzenzeit – nämlich Samstags, um 17:00 ist zu erobern. Und als starkes Zeichen für mehr Mädchenpower in der Musikwelt konnte femous mit einem außergewöhnlichen Preisgeld in Höhe von 1.000.- € winken!

„Die Bunte Demokratie Für Alle (BDFA) stiftet für den femous Award 1.000.- EUR Preisgeld zur Förderung einer selbstbewussten transkulturellen Musikszene, in der Frauen und Migrant_innen auf der Basis ihres Talents die gleichen Chancen wie alle anderen Menschen bekommen. „ begründet Charles Ofoedu - Obmann BDFA, die Stiftung des Preisgeldes. Die BDFA ist seit 2000 für die politischen und sozialen Interessen von Migrant_innen in der Wiener Arbeiterkammer (AK-Wien) aktiv."

Die Gewinnerin, welche durch eine durch FM4, Planet Music und femous besetzte Jury ermittelt wird, wird am 28.5 in der Ottakringer Brauerei bekanntgegeben – hier die ladieess aus der Endausscheidung!



EsRaP – femous HipHop made in Vienna!


Die knapp Zwanzigjährige Ottakringerin, Österreicherin mit türkischen Eltern, ist sicherlich eine Ausnahmeerscheinung im österreichischen HipHop. Mit unglaublichem Selbstbewusstsein präsentiert sie sich schon auf großen Bühnen; sie interpretiert energisch ihre feinfühligen, türkisch-deutschen Texte zwischen Rap und Poesie, besingt ihren Alltag als Austro-Türkin und Neo-Wienerin, spricht über Liebe, Integration, Schule, Politik… Ihre erste Chance bekam sie im Jugendzentrum Back Bone, wo sie ihren ersten Track produzierte. Seitdem widmet sie sich intensiv der Musik und ist auch in der Jugendarbeit aktiv. Sie zeigt nicht nur ihren türkischen Kolleginnen, dass es möglich ist, die eigenen Wünsche zu realisieren! Ihr Traum – endlich Musik studieren und selbst produzieren!

@ www.plingg.com
@ www.youtube.com


Yasmo MC – femous Poetry Beat!
“Bis zum letzten Satz ist bei mir alles echt
denn in Rap steckt mehr als nur ein Geschlecht.”
Damit brechen alle Vorurteile zusammen - Yasmo MC ist keine Gangstarapperin, hat kein Auto und auch keine Schusswaffe. Halb tunesisch, halb deutsch – und ganz Wienerisch steht Yasmin mit ihren intelligenten und provokanten Texten für eine neue Generation von Rapperinnen, die sicher keinem Burschen nach dem Mund reden! Yasmo verbindet gerne klassische Beats mit sinnvollen Reimen. Natürlich immer mit einem kleinen Augenzwinkern.

@ www.myspace.com


MTS: femous multitasking… 4 Rapperinnen & ihr babe


Seit 2008 haben sich die vier Mädels mit einem DJ zusammengefunden, um ihren männlichen Kollegen zu zeigen, dass auch sie sich kein Blatt vor den Mund nehmen und das Mic rocken können. Das Resultat nach 1 1/2 jähriger Zusammenarbeit lässt sich auf ihrem Debutalbum "Multitask" hören.


@ www.plingg.com


Hottensiah: femous goes Kenia

Hottensiah hat uns beeindruckt – die junge Sängerin, Komponistin und Producerin aus Kenia präsentiert R&B in kosmopolitischer Manier. Sie hat schon einiges in Kenia auf die Beine gestellt und versucht gerade in Österreich ihren Durchbruch… ihre Sounds sind sehr professionell, sie verbindet noch dazu ein soziales Projekt in ihrer Heimat mit ihrer Musik -

„It is a project that is geared not only for musical success but giving back to the community. Part of the
 proceeds of the album sales go to a project in Kenya where about 200 girls from Nandi South have resulted to using among other methods dry cow dung instead of sanitary towels during their menses. Proceeds from the Hottensiah project will help in buying sanitary wear for these girls and a few special amenities. This project is not only music…but music that affects a young girl’s life in a positive way“


@ www.youtube.com

Unser Tipp: wir wollen sie auf Ö3 hören!

26.05.2011

Professur für Musikinformatik an der Musikuni Wien

Liebe Frauen,
an der Musikuni Wien ist eine Professur für Musikinformatik ausgeschrieben. 

Ein erstes Treffen fand vorgestern statt, Fazit: es gibt 34 Bewerbungen, davon nur 2 Frauen. Wir haben beschlossen, explizit nochmals Frauen aufzurufen, die sich noch bewerben können, trotz abgelaufener Frist.
Unser nächstes Treffen findet am 27. Juni statt, bis dahin sollte die Bewerbung eingetroffen sein. 

Anbei die Ausschreibung/Kontaktadresse,
die Unterlagen bitte direkt an:  Sekretariat Institut 1 z.H. Frau Isabella Graschopf Univ. für Musik und darst. Kunst Wien A. v. Webern Platz 1 1030 Wien 

Ausschreibung der Stelle einer Universitätsprofessorin/eines Universitätsprofessors für Musikinformatik am lnstitut für Komposition und Elektroakustik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.  
Am lnstitut für Komposition und Elektroakustik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ist voraussichtlich ab 1. März 2A12 die Stelle einer Universitätsprofessorin/eines Universitätsprof essors für Musikinformatik zu besetzen.

Beschäftigungsausmaß: Vollbeschäftigung
Vertrag: unbefristet
Aufnahmebedingungen: 
* abgeschlossenes fachspezifisches Hochschul- oder Universitätsstudium
* hervorragende künstlerische und wissenschaftliche Leistungen, dokumentlert in Projekten und Publikationen
* repräsentative Resultate in der Entwicklung von MusikiAudio-Software * umfassende Lehrerfahrung  Erwünschte
Qualifikationen: 
* internationale Aktivitäten in Kunst und Forschung
* facheinschlägige außeruniversitäre Praxis  Aufgaben:  Forschung nach neuen musikalischen und kompositorischen Ausdrucksmitteln mit Hilfe der lnformaiik in folgenden Bereichen: 
* wissensqhaftliche Grundlaqenforschunq. z. Bsp. Mensch-Maschine-lnteraktion (gesture control), neu ronale Netzwerke, Klangprojektion, etc.
* künstlerische Forschung: z. Bsp. So{tware-Entwicklung für algorithmische Komposition (Computer-Aided Composition), Klangsynihese & -analyse (Digital Signal Processing), Multimedia & Crossmedia, Performance, Live-Elektronik, Netzkunst, etc.  Lehre, insbesondere im Kontext Komposition und Elektroakustik, welche die Ergebnisse der wissenschaftlichen und künstlerischen Forschung in den Unterricht einfließen lässt, sowie Entwicklung und Durchführung künstlerischer Projekte unter Einbeziehung der Studierenden.
*Die Bereitschaft zu institutsinterner Gremienarbeit, Mitwirkung an Organisationsaufgaben und sowie an Evaiuierungsmaßnahmen wird vorausgesetä. Ebenso wird erwartet, dass die Tätigkeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien den Arbeitsmittelpunkt darstellt.  Ende der

Bewerbungsfrist: 26. Juni 2011 (eingelangt)  
*Bewerbungen sind mit Angabe der GZ 74111 unler Anschluss aussagekräftiger Unterlagen an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Abteilung für Personalmanagement, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien, zu richten. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben an der Universität.

17.05.2011

femous im Mai

Das femous Mai-Programm hat noch viel zu bieten:



femous artists all over Austria… von World Music über Hip Hop bis hin zu Elektronik! Internationale und nationale Künstlerinnen präsentieren spannende Projekte - unsere Zielvorgabe - 100 femous dates - von März bis September sind schon im Juni erreicht - Highlights after highlights… big names und newcomer -- don't miss the shows…

hier ein paar femouse Gustostückchen , die uns speziell am Herzen liegen:

17.05.2011 // 20:00 Carmen Souza @ Songs and beyond
"Carmen Souza hat das Zeug zur Thronfolgerin von
Cesaria Evora" (Nürnberger Nachrichten)
Sargfabrik
www.sargfabrik.at


19. - 21.05.2011 // 20:00 e_may ´11
Zehn Uraufführungen an drei Abenden u.a. von Pia Palme oder Elisabeth Schimana.
Kosmos Theater, Wien
www.e-may.org


26.05.2011 // 21:00 ÁNGELA TRÖNDLE & MOSAIK
Jeunesse.Club
Badeschiff Wien
www.jeunesse.at


26.05.2011 // 19:00 RECOMPOSED
Konzerte mit Liedern zum Frauentag
Kuratiert von Ulli Mayer; mit CHRA, Mieze Medusa und Stefanie Sourial
Im Volkskundemuseum im Rahmen der Ausstellung FESTE. KÄMPFE


28.05.2011 // 22:00 MASH MASH! // V14 w/ AKUA NARU
With the release of her debut album "...The Journey Aflame",
Akua Naru has in a short time solidified herself on the scene as a
model for what women can be in hip hop.
Accompanied by Vienna´s finest Djane,  SWEET SUSIE &
Vinyl-diggin nerd and Mash Mash resident LENS J
www.rotaug.com


29.05.2011 // 11:00 Susi Weigel Ausstellungs-Eröffnung
Grafikerin. Trickfilmzeichnerin. Illustratorin.
Austorin von "das Kleine ICH bin ICH"
Remise Bludenz,
Galerie allerArt
www.remise-bludenz.at/


31.05.2011 // 20:00
MAK Night mit Lydia Lunch & Philippe Petit in COMFORT

woaw! die Icone des Punk präsentiert ihre neue LP auf dem Label unserer großartigen Kollegin CHRA.
MAK Wien
www.mak.at/
www.comfortzonemusic.com


Mehr Informationen zum Mai-Programm findet ihr HIER!!! 
Zu unseren Gewinnspielen gehts HIER lang!!!

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Für alle die schon vor Neugierde platzen: wer ist die Gewinnerin des FEMOUS AWARD auf der fm4/planet.tt Bühne am Donauinselfest ??? Ein Auftritt zur Prime Time - am Samstag um 17:00 und 1000.- € Preisgeld, gestiftet vom BDFA, warten auf sie!
Die Jury ist schon fleißig am durchackern der Bewerbungen - Die Entscheidung fällt bald - mehr dürfen wir noch nicht verraten!!!

Das heißt - SAVE THE DATE:
25.06.11 // 17:00
FEMOUS AWARD - Gewinnerin Kategorie HipHop, alternative
@ FM4/Planet.tt Bühne Donauinsel Fest 2011

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04.04.2011

femous award @ FM4/planet.tt Bühne beim Donauinselfest 2011


Die Bühne gehört Dir. Rock the island - Talent Contest.

femous: platform for famous female culture proudly presents:
Endlich ist sie hier, die Extra-Chance für Bandleaderinnen, Komponistinnen, Produzentinnen den Super-Slot auf der fm4/planet.tt Bühne beim Donauinselfest zu erobern.

Samstag 25.Juni um 17:00 ist es soweit - deine 45 Minuten Show auf der FM4/planet.tt Bühne.
Als Preisgeld winken 1.000.- €, gesponsert von BDFA / Bunte Demokratie,

als zweiten Preis gibt es einen Platz am Girls Rock Camp NÖ im August 2011, wo du eine Woche lang Musik mit Profis machen wirst - und als dritten Preis bekommst du ein PR-Musik Coaching von femous!

Weil Frauen sich ihre Chance nicht nur durch Gratisarbeit verdienen sollen!

Anlässlich des 100 Jährigen Frauentages unterstützt femous Mädchen und Frauen, ihre Musik an die große Öffentlichkeit zu bringen. Wenn ihr in den beiden Kategorien „HipHop“ oder „Alternative, Indie, Electronic“ aktiv seid, reicht einfach eure Projekte beim Rock The Island Wettbewerb bei der FM4/Planet.tt Bühne via plingg.com ein – hier ist der Link:

ROCK THE ISLAND - TALENT CONTEST *EINREICHUNG*

Damit seid ihr im normalen Wettbewerb dabei.
BEWERBUNG & ONLINE VOTING @ plingg.com: 9. März bis 11. Mai

Und dann noch das Extra mail für die Extra Chance:

An: femous@planet.tt, mit Betreff: ANMELDUNG FEMOUS AWARD + BANDNAME.
Was macht dein Projekt so FEMOUS?
Eine eigene femous-Jury wird dann Eure Projekte anhören – und schon geht’s weiter Richtung Endausscheidung.

Girls Rock Camp NÖ

Mehr Informationen zu den Richtlinien findet ihr HIER!!!

28.03.2011

100 Jahre Frauentag - a femous centenary night @ Ottakringer Brauerei


Es war die Jahrhundert Nacht! ALLE waren einfach großartig.
FANTASTIC -- Simply everybody --- !!!
what a femous public! Menschen von überall - alle Communities vertreten! Viva Diversity!
Wir sind einfach alle anders!
Danke an ein großartiges Publikum - to a lovely Team - compliments to our amazing artists -
danke an unsere FördergeberInnen - SponsorInnen - und unsere MedienpartnerInnen.
Die große femous Auftaktveranstaltung - genau am 100 jährigen Jahrestag des internationalen Frauentages, dem 19. März. Und dies war aus gutem Grund so gewählt, stellen doch die inhaltlichen Forderungen von femous integrativen Bestandteil der femous: Platform for famous female culture dar.
femous zeigt, dass Künstlerinnen ihren gleichberechtigten Platz in der Musikwelt mit Nachdruck einfordern.
Mehr Sichtbarkeit von und für Künstlerinnen schaffen – d.h. auch mehr Führungspositionen im Musikbereich besetzen – ob Intendanzen, Festival- und Clubleitungen oder Professuren, Direktorien oder Vorstände in mehrheitlich subventionierten oder staatsnahen Kulturbetrieben - Gender Budgeting Maßnahmen wirksam einfordern, Quoten in den Spielplänen, bei Förderungen und Stipendien andenken, Technik-Zugänge besonders fördern, Weiterbildung, Vernetzung, Symposien…
The femous centenary night vom 19.3. in der Ottakringer Brauerei steht symbolisch für eine exemplarische Umsetzung dieser Forderungen – als vorbeugende Antwort auf das übliche „es gibt ja nicht genug Frauen…“
Quer durch die Genres wurde die Nacht gestaltet; kuratiert von Silvia Jura und Susi Rogenhofer, wurde ein außergewöhnliches Line Up zusammengestellt – stimmgewaltige Bandleaderinnen, witzig freche Entertainerinnen, Experimentalkünstlerinnen, Performerinnen, DJ’s & VJ’s, Produzentinnen und Moderatorinnen begeisterten ein eklektisches Publikum. Diversity war implizites Motto – und so gab es nicht nur eine unbestrittene Queen der Nacht, sondern deren viele.
***
18 Top Acts begleiteten das Publikum bis 4.00 früh, die Eröffnung durch Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek wurde ebenso begeistert gefeiert wie Witzig-Spritziges unserer Starmoderatorinnen Lucy McEvil und Grace Latigo. Ottakringer’s Christiane Wenkheim, einzige Vorstandsvorsitzende in der Bierbranche, hielt eine emotionale Grußrede; ÖGB Frauenvorsitzende Brigitte Ruprecht oder die Kulturgesandte Venezuelas Casimira Monasterios unterstrichen inhaltliche Schwerpunkte.

Künstlerisches Programm
In der Ottakringer hall of femous, in die Projektionen von Starsky und Fr. Fitzke getaucht, brachte Peaches, die absolute Ikone des Electro-Clash, das schon von Célia Mara zum Toben gebrachte Publikum schlichtweg zur Extase, DJ’s Sweet Susie und Joyce Muniz legten noch zwei umwerfende Sets drauf – volle Frauenpower aus drei Kontinenten.
In den Visualwelten von VJ Azz & „wemakevisuals“ berührte Nailah Porter, einfach die umwerfendste neue Jazzstimme weit und breit, mit ConJazzNess tief die Seelen ihrer Zuhörerinnen und Zuhörer. Chansonneuse Tini Trampler & die Dreckige Kombo, die längst legendären Rounder Girls und Newcomerin Soé Tolloy hatten bereits Leichtlebigkeit in all ihren Facetten zelebriert.
Am Hopfenboden, in brodelnder Atmosphäre- the femous Club, ganz Akustisch-Experimentalem gewidmet.
Catch-Pop-String-Yok – vier Musikerinnen aus Serbien, Bulgarien, Bosnien-Herzegovina und Kosovo, räumten mit den gängigen Balkan-Clichés auf, überzeugten mit instrumentaler Perfektion und frechem Wortwitz, Schweizer Migrantin Christina Zurbrügg begeisterte ihre Fangemeinde mit stilsicherem Jodeln, die wiener Roma-Serbin Matilda Leko setzte mit ihrem bluesgeschwängerten Balkanjazz tiefe Einschnitte in gängige Gesangskonzepte...
Das femous orchestra präsentierte sich in reiner Percussion-Bläserinnen Besetzung. Feministisch-queere Elektronik – damit rockte CHRA ihr Publikum, Electronic-Doyenne female pressure Electric Indigo zeigte gemeinsam mit Pia Palme und Irradiation dass Techno, Kreativität, Improvisation und stilistische Vielfalt nichts Widersprüchliches haben.
Beginn und Ausklang der Nacht waren in den Händen der Jugend: Mit der Kindertanzgruppe Arriola, die zu Cindie Laupers „girls wanna have fun“ auftanzten, kamen die ganz Kleinen auf ihre erste Bühne, die Jugendtanzgruppe Iyasa aus Zimbabwe brachten volle Action, das Brunnhilde DJ Kollektiv sorgte noch für heiße Grooves zum Ausklang.

Hinter den Kulissen
lag die Leitung fest in femousen Händen: Sonja Baltres und Margit Niederhuber leiteten ein femouses Team von über 20 Personen, koordinierten und organisierten die Veranstaltung bis ins letzte Detail. Die komplexe technische Leitung für einen reibungslosen Ablauf lag in Händen von Ingeborg Doblander
Produktion und Web 2.0 werden von Sira-Zoé Schmid, Presse, Vorverkauf und Promotion wurden von Vanja Vladimirovic und Walter Pinter betreut. Und Silvia Jura und Susi Rogenhofer waren für alles – und noch anderes immer dabei.


18.03.2011

Lucy McEvil @ a femous centenary night - 19.3 Ottakringer Brauerei

A femous centenary night 


 
Die Schauspielerin und Diseuse Lucy McEvil ist eine Grenzwandlerin zwischen den Geschlechtern. Im klassischen Theater unkommentiert und höchst erfolgreich in Frauenrollen besetzt, lässt sie Geschlechtergrenzen scheinbar mühelos verschwimmen und regt zum Nachdenken über tradierte Geschlechterrollen an. Ihre intelligenten und mit abgründigem Humor gewürzten Chanson Abende führen sie durch ganz Europa und als scharfzüngige Moderatorin setzt sie sich immer wieder für Minderheiten und Menschenrechtsfragen ein.



Mehr Informationen unter:
www.facebook.com/Lucy-McEvil

Artikel über Lucy McEvil:
WienStyle.at
Falter.at
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Foto von Inge Prader

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Tickest für "A femous centenary night" unter:  
WienXtra/Jugendinfo, WIEN-TICKET (Tele. +43/1/ 58885), ÖGB-Kartenstelle